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Jünkerath liegt in Rheinland-Pfalz, aber nur wenige Kilometer von der Grenze nach Nordrhein-Westfalen und Belgien entfernt. Das Auto ist in dieser ländlichen Gegend für Reisende mit Abstand das beliebteste Fortbewegungsmittel, seit dem Ausbau der Radwege holt das Fahrrad leicht auf – und dann gibt es noch die Bahn.

Jünkerath und die Bahn

Bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts war Jünkerath Eisenbahn-Knotenpunkt mit vielen „Bahnern“. Die Strecke war einst von Güterzügen rege befahren. Heute fahren fast ausschließlich dieselgetriebene Personenzüge, die eine regelmäßige Verbindung in die Eifel bieten, auch für Radler*innen mit besonders ausgerüsteten Waggons. (Auf die Kennzeichnung der Züge im Fahrplan sollte man achten!). Der Jünkerather Bahnhof wird 2016 mit Unterstützung des Landes und nach vielen Anstrengungen der Ortsgemeinde renoviert und zeigt (voraussichtlicht) ab Ende des Jahres mit barrierefreien Zuwegen und einem Aufzug ein modernes Gesicht.  
Die Verbindung nach Trier ist heute hauptsächlich für Schüler*innen und Auszubildende wichtig, die nach Köln ermöglicht vielen Berufspendlern Einkommen in der Stadt und Leben auf dem Land.

Anfahrt mit der Bahn

Von Trier nach Jünkerath fährt werktags nach 6.00 Uhr stündlich ein Zug, samstags nach 5.00 Uhr und sonntags nach 7.00 Uhr. Die Fahrt geht entlang der Kyll und dauert in der Regel 1 Stunde 38 Minuten.

Zurück kommen Sie werktags auch stündlich, der letzte Zug fährt werktags und sonntags um 20.46 Uhr, samstags haben Sie bis 22.03 Uhr Zeit und kommen kurz vor Mitternacht dann in Trier an.

Auch von Köln nach Jünkerath geht stündlich ein Zug: werktags nach 6.00 Uhr, samstags nach 5.00 Uhr, sonntags nach 6.00 Uhr. In den Abendstunden ändern sich ab 20.00 Uhr (in Köln) die Zeiten, der letzte Zug in die Eifel geht werktags und sonntags ab Köln Hbf. um 22.11 Uhr, samstags um 23.11 Uhr – dieser fährt 2 Std. 15 Min., die Fahrt kann aber sehr gesellig sein!

Der Zug, der von Trier nach Jünkerath fährt, fährt weiter nach Köln, das heißt: Kölner können Ihre Rückfahrt in die Stadt auch stündlich antreten. Werktags in den frühen Morgenstunden ab 5.00 Uhr bis 07.13 Uhr fahren allerdings fünf Züge – die Berufspendler müssen nach Köln. Um 22.17 Uhr kann man werktags den letzten Zug nach Köln nehmen.

Zwei- bis dreimal am Tag fährt in jede Richtung der "Sprinter", der nicht an jedem Bahnhof hält und deswegen auf der Gesamtstrecke ca. 20 Minuten schneller ist.

Diese Angaben sind laut Fahrplan 2016 angegeben, verändern sich aber nur geringfügig mit jedem Fahrplanwechsel. Bitte erkundigen Sie sich nach den genauen Zeiten!

Mit dem Neubau des Bahnhofs wird auch eine Ladestation für E-Bikes und zwei Ladesäulen für Elektro-Autos eingerichtet.

Das Auto in der Vulkaneifel

Große Bundesstraßen (B 421 und B 51) durchkreuzen die Vulkaneifel, daneben natürlich viele kleine. Da es nur unbefriedigend Öffentlichen Personen-Nahverkehr gibt, ist das Auto für viele Familien unerlässlich – und oft hat jedes Familienmitglied über 18 Jahre eins. Da wird dann auch gerne mal „gerannt“, wie die Einheimischen sagen, man kennt ja seine Schleichwege…  Von Touristen erwarten wir natürlich rücksichtsvolles, aber zügiges Fahren! „Während der Fahrt Blümchen pflücken“ kommt gar nicht gut an, mag die Aussicht auch noch so schön sein.

Die A 1 hat ab Blankenheim eine Unterbrechung, für und gegen ihren Weiterbau wurde in der Vulkaneifel schon viel geredet. Die Verbindung zwischen der Ausfahrt Blankenheim und der bei Gerolstein ist noch nicht geschaffen, aber geplant.

Elektro-Autos werden zur Zeit noch wenige in der Eifel gesichtet. Vielleicht wird das mehr, wenn bei Eröffnung der neuen barrierefreien Bahnstation in Jünkerath auch zwei Ladestationen für diese Fahrzeuge aufgestellt werden.

Anfahrt mit dem Auto

Von Köln: über die A 1 bis zur Ausfahrt Blankenheim, dort auf die B 51, bis Stadtkyll, dort links nach Jünkerath auf die B 421. Am Jünkerather Kreisel die zweite Ausfahrt auf die Hauptstraße nehmen und hinter dem Sportgeschäft Brang links in die Bahnhofstraße einbiegen.

Von Trier:

  • über die B 51 bis nach Stadtkyll, in der Ortsmitte rechts auf die B 421 und dann weiter wie oben;
  • über die A 1 bis zum Vulkaneifel-Dreieck, dort Richtung Daun/Gerolstein, dann an der Ausfahrt „Gerolstein“ Richtung Hillesheim/Stadtkyll auf der B 421. In Jünkerath vor dem Geschäft „ep mauer“ rechts in den Römerwall abbiegen, dem Straßenverlauf folgen in die Bahnhofstraße, die Nr.32 liegt auf der linken Seite hinter der Fahrschule Reuter;
  • über die A 60 ab Wittlicher Dreieck bis Prüm, dort über die B 51 Richtung Köln und weiter wie oben.

Jünkerath und das Fahrrad

Diese Beziehung ist längst nicht so alt wie die zum Auto oder zur Bahn. Das Fahrrad war lange Zeit kein alltägliches Fortbewegungsmittel in der hügeligen Gegend. Mit dem Ausbau des Radwegenetzes gibt es jedoch immer mehr Menschen, die sich auf ihren „Drahtesel“ setzen und weite Wege bewältigen. In Kombination mit der Bahnstrecke entlang der Kyll gibt das reizvolle Möglichkeiten der Anreise, die individuell ganz unterschiedlich aussehen können.

Anfahrt mit dem Fahrrad

Die Bahnhofstraße in Jünkerath ist Teil des Kylltal-Radweges, der auf weiten Strecken auf alten Bahntrassen gut ausgebaut ist und von Belgien (Losheimergraben) bis Trier befahren werden kann. In vier Kilometern Entfernung ist der Prüm-Radweg zu erreichen, in sechs Kilometern die Eifelhöhenroute. Der Kalkeifel-Radweg und die Mineralquellenroute sind jeweils 13 km entfernt. Nähere Informationen über die Radwege in der Vulkaneifel findet man zum Beispiel unter:

Eine kostenfreie Ladestation für elektrische Fahrräder befindet sich am Bahnhof in Jünkerath.

Unser Hostel ist Mitglied bei bett + bike.

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