Übernachten in Jünkerath im Kylltal


Jeweils eine gute Autostunde entfernt von Jünkerath liegen die Städte Aachen, Köln, Trier und Koblenz. Wir leben seit fast dreißig Jahren hier, weil wir die Lebendigkeit der Städte nicht missen, aber die Natur und Ruhe der Eifel genießen möchten.

Der Ort wird geteilt durch die Kyll, die Bahnstrecke und die Bundesstraße – er ist also kein Bilderbuchdorf, liegt aber am attraktiven Kyll-Radweg und ist von Hügeln und Wäldern umgeben, die auf gut ausgeschilderten Wegen zu durchwandern sind. Die Eifel-Höhen-Route sowie der Prüm-Radweg kreuzen in wenigen Kilometern Entfernung.

Unsere Kinder haben im Glaadter Stausee schwimmen gelernt, heute wird dort viel geangelt. Ein kleines Hallenbad befindet sich bei der Schule – nach den Öffnungszeiten sollte man sich erkundigen. In Jünkerath einen Zwischenstopp auf der Rad- oder Wandertour einzulegen, kann sich auch für diejenigen lohnen, die das Eisenmuseum oder das kleine Eisenbahnmuseum am Römerwall besuchen möchten. In Jünkerath ist die Formgießerei zu Hause, wie man im Eisenmuseum erleben kann.

Die Bahnhofstraße 32, unsere Hostel-Adresse, liegt auf dem Weg zum Eisenmuseum.
Früher war die Bahnhofstraße das Zentrum des Ortes – heute ist sie Wohn- und Gewerbegebiet mit kleineren Fachgeschäften und unserem Antiquariat, wo man am Wochenende nach Büchern stöbern kann.

In Jünkerath bekommt man (fast) alles zu kaufen: Auf der Hauptstraße (Kölner bzw. Koblenzer Straße, je nach Richtung) hat sich der gut sortierte Fach- und Einzelhandel angesiedelt, im Gewerbegebiet „Auf dem Werth“ finden sich die Discounter und ein Supermarkt sowie zwei Bäcker, aber zum Beispiel auch einer der größten Stoffläden weit und breit. Und wer die Stoffe auch verarbeitet haben möchte: Es gibt gleich drei Schneiderinnen vor Ort. Man kann sich aber auch im Modegeschäft einkleiden.